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1 Joannes Ripenhusen geb. um 1670
Stammte aus der Reifenhäuser (Göttinger) Linie der Ripenhusens. Er kam über Bodensee nach Duderstadt und verheiratete sich hier.
2 Joannes Christian Riepenhausen geb. 22. August 1694 in Duderstadt gest. 26. September 1756 in Duderstadt
Am 16. November heiratete er Anna Katharina geb. Beckmann. Er wurde 1727 in den Holzprotokollen der Stadt Duderstadt erwähnt. Später wird er als Drechsler mit dem Bildhauer Merten bei der Herstellung der genannt, die 1735 fertig gestellt wurde.
Kreuzberg-Orgel in St. Cyriakus
3 Johannes Ferdinand Riepenhausen 1 geb. 15. September 1721 in Duderstadt gest. etwa 1762 in Duderstadt
Er war verheiratet mit Maria-Theresia die am 25. Februar 1758 42-jährig verstarb. Ein Bruder dieses Johannes Ferdinand ist Johann Christian Riepenhausen, der 1745 nach Göttingen ging, sich dort verehelichte und 1749 den Bürgerbrief erhielt. Er ist unter den Göttinger Künstlern als Universitäts-Kupferstecher bekannt geworden. ISBN: 3-8053-2811-7, KNO-NR: 09 94 65 01
4 Johannes Ferdinand Riepenhausen 2 geb. 13. April 1746 in Duderstadt gest. 26. Oktober 1803 in Duderstadt
1762 am 20. Januar wurde dieser Ferdinand beim Schreiner Jacob Gleitze auf 4 Jahre in die Lehre verdungen. Vereinbart wurde statt Lehrgeld 3 Malter Korn. Später führte er seinen Betrieb “Im Sacke” –jetzt “Haberstraße 26
5 Franziskus Wilhelmus Riepenhausen geb. 2. Januar 1776 in Duderstadt gest. 1821 in Duderstadt
Er wurde 1793 als Tischlergeselle, wie andere Meistersöhne, freigesprochen.Seine Wanderjahre führten ihn vermutlich auch über Paris, denn in seinem Geschäftsbuch hinterließ er ein Rezept über Bernsteinlack, daß in dieser Zeit in Paris für Ebenisten entwickelt wurde. Auf den letzten Seiten des Buches sind Zeichnungen und Skizzen eines vom ihm hergestellten Zylinderbueros in damals aufkommenden Zopfstil. Ein Scherenschnitt zeigt ihn mit Schläfenlöckchen und Zopf. In diesem Geschäftsbuch finden sich auch familiäre Notizen z. B.: Ich bin verheiratet mit Josefa Wedekind, den 10ten August 1802
6 Carl Riepenhausen geb. 1. Oktober 1815 in Duderstadt gest. 18. September 1899 in Duderstadt
Am 19. Mai 1834 wird ihm in Duderstadt ein Wanderbuch ausgestellt. Er geht über Kassel nach Frankfurt. Am 18. April 1835 mußte er nach Duderstadt zurückkehren, um sich der Militärpflicht zustellen, kann aber weiter wandern, über Kehl nach Paris. Am 25. Mai 1839 tritt er die Heimreise über Le Havre auf dem Seewege nach Hamburg an. 1841 ist er wieder in Duderstadt. Um 1850 wird er als Gildemeister erwähnt. Seinen Betrieb hatte er Im Sacke”, jetzt “Haberstraße
7 Friedrich Riepenhausen geb. 4. Februar 1851 in Duderstadt gest. 26. November 1947 in Duderstadt
Am 1. Mai 1868 wurde ihm ein Wanderpaß vom Magistrat ausgestellt. Er wandert über Kassel nach Frankfurt, arbeitete in Darmstadt, Kehl und Berlin. Er leistete am 8. August 1878 seinen Bürgereid vor dem Magistrat in Duderstadt und machte sich selbständig.
8 Wilhelm Riepenhausen geb. 3. September 1888 in Duderstadt gest. 20. Dezember 1961 in Duderstadt
Er lernte das Tischlerhandwerk bei seinem Vater. Besuchte 1906 und 1907 die Kunstgewerbeschule in Hannover. Als Geselle arbeitete er in Erfurt und Hamburg. Militärausbildung 1908 bis 1910. Kriegsdienst 1914 bis 1918. Meisterprüfung 1921. Führte den elterlichen Betrieb von 1940 – 1961.
9 Franz-Josef Riepenhausen geb. 7. März 1927 in Duderstadt
Antonius Riepenhausen geb. 25. März 1932 in Duderstadt
August-Wilhelm Riepenhausen geb. 31. Oktober 1933
führten den Betrieb von 1961 bis 1995.
10 Hubertus Riepenhausen geb. 28. Oktober 1966 in Duderstadt verheiratet mit Marion Riepenhausen, geb. Hoppmann Meisterprüfung am 18. September 1993. Seit 1996 Inhaber des Betriebes.
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